Termine
- 1:
Sportkreis. - 2:
Sportkreisjugend. - 3:
Sportabzeichen. - 4:
Termine. - 5:
Service. - 6:
Galerie. - 7:
WLSB-Infos.
Jahresprogramm
|
|
Termine
Veranstaltungsberichte
Begegnung mit der JVA Adelsheim
Demographischer Wandel
"Kids Online"
BSG Freizeit 2008
BSG Freizeit 2009
Ball 2009
Ball 2010
Demographischer Wandel
Vortrag Demographischer Wandel
Frau Dr. Carmina Brenner
Die ehemalige CDU-Langtagsabgeordnete war auf Einladung des Sportkreises Göppingen in den Saal der Eislinger Kreissparkasse gekommen, und circa 80 Zuhörer lauschten interessiert ihren Ausführungen. Nach einem Musikstück der „Swinging Kids“ des TSG Eislingen begrüßte die Stellv. Sportkreisvorsitzende Frau Monika Müller die Gäste und Ehrengäste und übergab die Moderation an Dr. Markus Heinichen (stv. Vorsitzender Sportkreisjugend).
Nach Grußworten von Sparkassendirektor Erich Kierstein und Eislingens Bürgermeister Günther Frank umriss Präsidentin des Statistischen Landesamts Dr. Carmina Brenner erst einmal die Grundzüge der Probleme, vor denen die Gesellschaft in Zukunft stehen wird. Die Zahl der Geburten ist rückläufig zugleich steige die Lebenserwartung weiter an - bei Frauen beispielsweise von heute etwa 83 Jahren auf 88 Jahre im Jahr 2050. Unter diesen und weiteren Bedingungen werde die Einwohnerzahl des Landes ab 2011 rückläufig sein. Die zurückgehenden Geburtenzahlen, so die Landesamtschefin, würden sich selbstverständlich auch auf die Kindergärten und Schulen auswirken. Andererseits werde die Zahl der Pflegebedürftigen im Zeitraum von 2005 bis 2030 um 54 Prozent ansteigen.
Von diesen Entwicklungen bleiben der Württembergische Landessportbund im Allgemeinen und der Sportkreis Göppingen im Speziellen nicht verschont. Schon heute würden manche Vereine keine E- und F-Jugendmannschaften mehr zusammenbekommen, hier und dort würden bereits Sportheime mit kleinen Fitnessparks für Senioren ausgestattet. Kritisch werde es vor allem für Sportarten mit weniger Aktiven wie beispielsweise Basketball. Abhilfe könnte die Gründung von Spielgemeinschaften schaffen, auch eine verstärkte Kooperation der Sportvereine untereinander sei angesagt. „Es lohnt sich in Richtungen zu denken, in denen sie bisher noch nicht gedacht haben“ sagte Frau Dr. Brenner. Auch dürften die Vereine im Bemühen um Nachwuchs keinesfalls nachlassen. Man müsse, so das Fazit der Präsidentin des Statistischen Landesamts „nichts übers Knie brechen“ aber auf die „lange Bank“ schieben dürfe man eine Neuorientierung auch nicht.
Es folgte noch eine interessante Diskussionsrunde mit allen Beteiligten. Mit einer Einlage am Ende der Veranstaltung demonstrierte die Seniorengymnastikgruppe der TSG Eislingen, dass die Älteren in den Vereinen stark im Kommen sind.


